SZ Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung

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Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)

ARTIKEL

SZ vom 31.12.11

Kleine Träume nach dem Trauma

Wenn ihre Freunde auf die Idee kommen, in ein Lokal essen zu gehen, schlägt Daba vor, lieber zu Hause zu kochen. Dass sie nicht genug Geld hat, um ein Restaurant zu besuchen, verschweigt sie – und sie denkt lieber nicht darüber nach, ob sich manche nicht längst ihren Reim darauf gemacht haben. mehr ...

SZ vom 29.11.12

Flucht vor Tod und Leid

Es gibt Tage, an denen Jesus Miguel die Fahrt mit der U-Bahn kaum bewältigen kann. Es ist keine lange Strecke zwischen seiner Wohnung und der Firma, in der er einen Job gefunden hat. Aber auch wenige Stationen können endlos erscheinen, wenn man nicht in Ruhe gelassen wird. Angesprochen wird der 21-Jährige nicht, im Gegenteil, die meisten Menschen vermeiden es, mit ihm Kontakt aufzunehmen. mehr ...

SZ vom 24.12.11

Bescheidene Wünsche

Junge Flüchtlinge, die in Gemeinschaftsunterkünften leben müssen, werden mit Essenspaketen verpflegt und erhalten darüber hinaus nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nur noch den sogenannten Bar-Betrag. Das sind 40,90 Euro im Monat. mehr ...

SZ vom 24.12.11

Spontane Hilfe der SZ-Leser

Auf einmal ging alles ganz schnell. Als Sybille Schmidtchen im SZ-Adventskalender vom schlimmen Schicksal der 36-jährigen Frau aus München las, die unter einer seltenen, rapide fortschreitenden Rückenmarkserkrankung leidet und seit einigen Monaten im Rollstuhl sitzen muss, beschloss sie zu helfen. „Meine Mutter hatte einen Elektro-Rollstuhl für die Fahrten nach draußen. mehr ...

SZ vom 23.12.11

Ende eines Traums

Stefanos Siafarika (Name geändert) hat schon immer gerne Basketball gespielt – und der 21-Jährige hat den Sport früher richtig gut beherrscht. Kein Wunder, bei einer Körpergröße von 2,22 Meter. Und kein Wunder, dass schon bald die Profivereine aufmerksam wurden auf den jungen Mann aus München. mehr ...

SZ vom 21.12.11

"Hier entfernt man sich von der Welt"

Er hat es wieder und wieder versucht. Hat sich untersuchen lassen, die nächste Chemotherapie ertragen, die nächste Bestrahlung. Er hat sich ein Bein amputieren lassen, mit der Prothese gehen gelernt, und lag am Ende trotzdem wieder in der Klinik, weil eine neue Metastase herausgeschnitten werden musste. Florian Jocher (Name geändert) ist 28 Jahre alt. mehr ...

SZ vom 19.12.11

Alleinerziehend und gelähmt

Es begann mit einem Taubheitsgefühl in ihren Beinen, das war im Februar dieses Jahres. „Plötzlich konnte ich nicht mehr mit dem Fahrrad fahren“, sagt Manuela Bommhardt. Als das Taubheitsgefühl nicht verschwand, ging die Münchnerin zum Arzt. Er musste eine Diagnose fällen, die das Leben der Floristin radikal veränderte. mehr ...

SZ vom 17.12.11

Begleitung auf dem letzten Weg

Die Sonne scheint durch die Scheiben in das helle Treppenhaus, Schwarzweiß-Fotos zieren die Wände der behaglich wirkenden Räume. Eigentlich sieht es aus wie in einer Galerie. Doch dann kommt eine ältere Frau heran. Sie geht mühsam an den Bildern vorbei, ohne einen Blick darauf zu werfen – und verschwindet hinter einer Tür. mehr ...

SZ vom 16.12.11

Flucht vor den Schlägen

Es war wohl ein glücklicher Zufall. Oder Fügung. In jedem Fall hat sich das Leben von Susanna S. geändert durch die Begegnung in der Trambahn. Eine Frau sei neben ihr gesessen, erinnert sich die 28-Jährige, schwanger wie sie. Sie kamen ins Gespräch, die Frau merkte, dass es Susanna S. nicht gut ging. Und plötzlich vertraute sich die Kenianerin der Fremden an. mehr ...

SZ vom 15.12.11

Unruhig, ängstlich, aggressiv

Das Ehepaar H. lebt mit einem autistischen Kind in einer Container-Unterkunft – ein zweites Zimmer würde die Lage entspannen. Die Eltern haben ihm seinen roten Ball gegeben, damit Milan abgelenkt ist. mehr ...

SZ vom 13.12.11

Der schwierige Bruder

In ihrer Heimat hat sie sich auf die Straße getraut, zum Demonstrieren gegen den Präsidenten. Doch als ihre Kommilitonen verhaftet wurden, ist Gannet A. geflohen. mehr ...

SZ vom 10.12.11

Einfach rauskommen

Manche Eltern brauchen Winterkleidung für ihre Kinder, andere ein Fahrrad für sich – um auf günstige Art und Weise mobil zu sein. Rauszukommen aus der beengten Wohnung, das ist für die meisten Menschen, die in einer Notunterkunft leben müssen, allerdings der größte Wunsch. mehr ...

SZ vom 10.12.11

"Ich wollte, dass Elly lebt"

Die CD mit den Kinderliedern hat Fayola R. geschenkt bekommen, und nun läuft „Old McDonald had a farm“ im Wiederholmodus. Ohne die Musik könne man sich nicht unterhalten, entschuldigt sich die Mutter. Mit Musik aber sitzt Elly, ihre Tochter, gebannt im Kinderstuhl. mehr ...

SZ vom 09.12.11

"Keine großen Ansprüche mehr"

Früher, sagt Gila R., konnte sie sich eine schöne Wohnung leisten, da hat sie noch arbeiten können. Das war, bevor sie an Krebs erkrankte und in der Folge danach auch psychisch zusammenbrach. Inzwischen bezieht sie eine kleine Erwerbsunfähigkeitsrente und erhält ergänzend Grundsicherung vom Sozialamt. mehr ...

SZ vom 07.12.11

Mal wieder Mensch sein dürfen

Wenn Zeit war, hat sich Peter K. früher gerne mal einen Theaterbesuch gegönnt. Jetzt wäre Zeit, aber nun kann sich der 71-Jährige das nicht mehr leisten. Peter K. (Name geändert) war früher selbständig, doch Krankheit zwang ihn, die Berufstätigkeit zu beenden. Die Rente und das Ersparte reichten, um ein paar Jahre über die Runden zu kommen, aber vor zwei Jahren musste Peter K. beim Sozialamt Grundsicherung im Alter beantragen. mehr ...

SZ vom 05.12.11

Gewinnzahlen des SZ-Adventskalenders

Die Gewinnzahlen für den Adventskalender 2011 des Hilfswerks des Lions- Clubs München-Pullach e.V. unter Mitwirkung des Adventskalenders für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. (Zeitraum: 1. bis einschließlich 3. Dezember 2011). mehr ...

SZ vom 03.12.11

Tischlein deck dich

Die Menschen streben wie in einer Prozession der Lätarekirche entgegen. Dick angezogen sind sie und rollen Einkaufswagen hinter sich her. Dienstag ist Tafel-Tag in Neuperlach. Für 900 Neuperlacher, die an der Armutsgrenze leben, zaubert die Tafel mehr Vielfalt und mehr Vitamine auf den Tisch und damit ein paar Euro mehr für andere notwendige Dinge ins Portemonnaie. mehr ...

SZ vom 03.12.11

Wenn die Scham größer ist als der Hunger

Sein Leben lang hat er den Luxus vor Augen gehabt: Stefanos P. (Name geändert) war Kellner in sehr guten Häusern. Seine letzte Anstellung hatte er in einem Münchner Hotel. Im Alter von 56 Jahren wurde ihm gekündigt. Heute ist Stefanos P. 66 Jahre alt. Er hat keine Zähne, kaum Kleidung, ihm fehlt ein Kühlschrank. mehr ...

SZ vom 02.12.11

Von der Mama im Stich gelassen

Manchmal, wenn der Papa dem Bub über den Kopf streichelt, dann sagt Thomas: „Das hat Mama auch gemacht.“ Die Mama ist nicht mehr da, er weiß aber nicht, warum. Ali Yildirim, sein Vater, will ihm die ganze Wahrheit nicht zumuten, erzählt dann, dass die Mama in ihrem Land sei, und wenn er groß ist, der Junge, dann werde er sie bestimmt wieder sehen. mehr ...

SZ vom 30.11.11

Operation Leben

Mia Olariu war im neunten Monat schwanger, als ihr Mann starb. Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmte, hatte es schon lange gegeben, aber die Ärzte in Rumänien hielten die Krampfanfälle für Epilepsie. Und für die Schlafstörungen ihres Mannes hatte Mia Olariu eine Erklärung: die Sorge um den Sohn Valentin, der schwer geistig behindert ist. mehr ...

SZ vom 28.11.11

Das Trauma von Mord und Flucht

Er sitzt ganz locker da und sieht aus wie viele 16-Jährige: mit Jeans und weißen Turnschuhen, Gel in den Haaren. Und in vielem unterscheidet sich Suraj Hakimi (alle Namen geändert) nicht von Gleichaltrigen. Er spielt Fußball, würde gerne ins Kino gehen und im Fitness-Studio trainieren – wenn er es sich leisten könnte. Doch Suraj und seine Geschwister leben von Sozialhilfe. mehr ...

SZ vom 26.11.11

Wenn Eltern überfordert sind

Putzbrunn – Es ist ein bisschen wie in einer Tagesstätte. Um kurz vor halb zwölf sitzen die sieben Kinder der Igelgruppe um ihren kleinen Esstisch, geben sich die Hände zu einem Guten-Appetit-Wunsch und dann gibt’s Nudeln mit Tomatensoße. Die Kleinste, das sechs Monate alte Baby, sitzt auf dem Schoß einer der Pädagoginnen. Die Besucher, die kurz reinschauen, werden neugierig gemustert, dann konzentrieren sich die Kinder wieder auf ihr Essen. mehr ...

Der Rückblick: SZ vom 19.11.11

Die Freude kommt per Post

Mit „Herzensdank“ bestätigte eine ältere Frau, ein Lebensmittelpaket vom SZ-Adventskalender erhalten zu habe: „Nicht nur der Gedanke, dass ein unbekannter Spender einer unbekannten Empfängerin etwas Gutes antut, bewegt mich, sondern auch die Art der Vermittlung.“ mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Lernen, alleine zu leben

Behinderte Menschen sind durchaus in der Lage, ein weitgehend eigenständiges Leben zu führen. Sie können sich mit Hilfe anderer um ihre Angelegenheiten kümmern, wenn die Eltern ihrem erwachsenen Kind nach Jahrzehnten fürsorglicher Betreuung nicht mehr unter die Arme greifen können. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Von der Familie getrennt

Als sich die politische Lage zuspitzte, wollten die Eltern ihren ältesten Sohn in Sicherheit wissen. Also schickten sie den 14-jährigen Naqibullah von Afghanistan aus Richtung Europa. Drei Monate dauerte die Flucht, erzählt der junge Mann, der als sogenannter „unbegleiteter minderjährige Flüchtling“ im August in München angekommen ist und seitdem im Landkreis in einer Wohngruppe des Vereins Kinderschutz lebt. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Angst bestimmt den Alltag

Sonnenstrahlen auf der Haut, Wind, der die Haare zerzaust, der Geruch von Schnee und Regen. Ausgedehnte Spaziergänge hat Andreas W. (Name von der Redaktion geändert) früher gerne unternommen. Heute kann der 52-Jährige sein kleines Appartement aufgrund einer Lungen–Erkrankung kaum noch verlassen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Geldmangel macht einsam

Der Starnberger Seniorentreff ist eine hoch anerkannte und sehr gut besuchte Einrichtung. Die Treffen im Café im neuen Ilse-Kubaschewski-Haus sind kostenlos. Doch für Essen, Kurse für Weiterbildung, Kunst oder Sport, Ausflüge oder Freizeitangebote müssen Gebühren entrichtet werden. Daher gehen viele Senioren nicht hin. Sie haben eine schmale Rente und müssen jeden Cent umdrehen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Einsam, krank, arbeitslos

Allein stehend, arbeitslos, einsam, krank. Es sind immer wieder die gleichen Merkmale, die Menschen in die Not treiben. Ihnen ein wenig zu helfen, hat sich der „Adventskalender für gute Werke“, das Spendenhilfswerk der Süddeutschen Zeitung zur Aufgabe gemacht. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Auch im Winter auf der Straße

Manfred M. hat ein großes Problem mit verhängnisvollen Folgen: Er kann die Nähe seiner Mitmenschen nicht ertragen. „Ich bin nicht gewalttätig, aber ich werde verrückt, wenn ich mich bedroht fühle“, sagt Manfred M., der in Wirklichkeit anders heißt. So kam es immer wieder vor, dass er aggressiv wurde und ausflippte, wenn ihm jemand zu nahe kam. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Bad Tölz – Wolfratshausen

"Endlich wieder raus"

Christa T. (Name von der Redaktion geändert) ist eigentlich ein lebenslustiger Mensch. Die 65-Jährige erzählt, sie sei früher sehr gesellig und viel im Freien unterwegs gewesen. Heute jedoch hat sie Angst, unter Menschen zu gehen. Seit rund vier Jahren verbringt sie ihre Tage meistens ganz allein in ihrer kleinen Wohnung. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Ebersberg

Ein Engel hinter dem Fremden

Markt Schwaben – Zuletzt ist es das Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben, das im bundesweiten Wettbewerb „Bildungsidee Deutschland“ ausgezeichnet wird für seinen Beitrag, den es zur Initiative Offenes Haus leistet. Doch seit es das Projekt in Markt Schwaben gibt, ins Leben gerufen vor zehn Jahren von Bettina Ismair, sammelt es Auszeichnungen verschiedener Institutionen, von der Bertelsmann-Stiftung, den deutschen Sparkassen, dem Bayerischen Rundfunk bis hin zu den Barmherzigen Schwestern, der TAZ und natürlich der Heimatgemeinde selbst. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Wolfratshausen

Starthilfe in ein neues Leben

Es hätte ein schönes Leben werden können, unter der französischen Sonne an der Côte d’Azur, mit Freund und einem Glas guten Rotweins. Nur wurde es das ein oder andere Glas zu viel. Am Ende war Eva U. (Name geändert) alkoholabhängig und wusste, dass sie etwas ändern musste: Sie verließ ihren Freund und Frankreich. „Ich habe ein Alkoholproblem. Wenn ich trinke, kann ich mich nicht mehr stoppen“, sagt die 44-Jährige. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Farben statt Worte

Wütend stampft Anna mit dem Fuß auf den Boden. Mit funkelnden Augen und bebenden Nasenflügeln schimpft das zierliche Mädchen auf die Leinwand ein. „Ich will es dunkel!“, ruft die 12-Jährige wütend. „Es soll dunkel werden!“ Anna malt an einem Ozean, in dem ein Mond versinkt. Doch der Himmelskörper ist strahlend weiß, seine Helligkeit explodiert förmlich aus dem tiefblauen Meereshintergrund heraus. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Mutter möchte Kinder zurück

Sie ist hilfsbereit, beliebt, spielt und singt gerne: Doch die 31 Jahre alte Mutter von drei Kindern aus Germering ist alles andere als unbeschwert. Seit sieben Jahren wird sie immer wieder von psychischen Problemen geplagt. Ihr Leiden begann im Oktober 2004. Damals unternahm sie mit einer ihrer beiden Töchter eine Mutter-Kind-Kur. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Die Rückeroberung des Alltags

Einen Ausflug ins Museum planen, die Zugfahrt organisieren und Eintrittskarten kaufen – für die meisten sind es selbstverständliche Kleinigkeiten, für Menschen mit einer psychischen Erkrankung jedoch oft unüberwindbare Hindernisse. Ihnen zurück in ein selbstständiges Leben zu helfen ist die Aufgabe der Therapeutischen Wohngemeinschaft der Sozialpsychiatrischen Dienste in Erding. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Am Glück zerbrochen

Eineinhalb Jahre ist Paul jetzt alt. Ein süßer blonder Bub, der warm eingepackt mit roten Wangen im Garten durch den ersten Schnee tollt. Pauls Mutter Martina L. hat den kleinen, unternehmungslustigen Kerl von der Wohnzimmercouch aus im Blick. Aber mitspielen, den ersten Schneemann bauen oder Paul auf dem Schlitten ziehen – all das kann Martina L. nicht. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Absturz aus der Mittelschicht

Eine Geschichte wie die von Willi B. möchte niemand erleben. Sie ist ein Beispiel für finanzielle Misere und den jederzeit möglichen sozialen Absturz, der in den vergangenen Jahren auch zunehmend der Mittelschicht drohte. Dass er eines Tages zu den Verlierern gehören würde, damit hatte Willi B. nie gerechnet, hatte er doch einen gut bezahlten Job bei einer führenden Flugmotorenbau-Firma in München. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Hilfe für die Helfenden

Wenn sich Ehepartner trennen, wenn der Arbeitsplatz verloren geht oder sich Krankheiten einstellen, führt dies oft unweigerlich zu großen finanziellen Problemen. Wenn die den Menschen über den Kopf wachsen, wenden sie sich in ihrer Not an Hilfsorganisationen wie Caritas, Arbeiterwohlfahrt oder Kinderschutzbund, die ihrerseits auf Spenden angewiesen sind, um helfen zu können. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Für ein bisschen mehr Lebensqualität

Die finanziellen Möglichkeiten von behinderten Menschen sind meist sehr eingeschränkt. Oft reicht das Einkommen oder das staatliche Taschengeld nicht aus, um an geeigneten Freizeitangeboten teilzunehmen oder spezielle medizinische Hilfsmittel anzuschaffen. So geht es Franz P. (alle Namen geändert), der im Franziskuswerk Schönbrunn lebt. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Bilder aus der Seele

Mehr als sechs Stunden stand sie ohne Unterbrechung im Operationssaal. Wahrscheinlich hat sie gerade einmal wieder das Leben einer krebskranken Frau gerettet. Leicht erschöpft wirkt Cornelia Höß, aber der Energie der zierlichen Frau tut das keinen Abbruch. Denn genauso, wie sie als Medizinerin um jede einzelne Patientin kämpft, engagiert sie sich als Mensch dafür, dass das Leben für die Frauen mit und nach der Erkrankung weitergeht. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Würdig, selbstbestimmt und schmerzfrei

Margit Gratz’ Terminkalender ist voll. Nach vier Stunden am Telefon des Hospizvereins Germering, wo sie mit hilfesuchenden Angehörigen gesprochen oder Hinweise von Ärzten oder Pflegediensten auf einen Sterbenden entgegengenommen hat, bleibt ihr kaum Zeit für die verspätete Mittagspause. Danach hat sie einen Termin im Klinikum Großhadern für ein sogenanntes Erstgespräch. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Die Lebenserwartung beträgt drei Jahre

Bei der Familie Z. herrscht keine vorweihnachtliche Stimmung. Mutter Sandra Z. ist am Ende ihrer Kraft, Martin, ihr schwer kranker Bub ist gerade ein Jahr alt geworden und die beiden Töchter Lena, 11, und Sophie, 10, haben viel von ihrer früheren Fröhlichkeit eingebüßt und befürchten, dass es nur ein mageres Weihnachtsfest werden wird. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Ebersberg

Kein Heim, kein Geld, keine Zukunft

Wie viele Wohnungen im Großraum München gibt es wohl, die vier Zimmer haben und weniger als 600 Euro kosten? Genau. So gut wie keine. Wie groß also ist wohl die Chance, so eine Wohnung zu finden? Genau. Verschwindend gering. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Runter vom Schuldenberg

Für Caroline E. brach eine Welt zusammen, als sie vor vier Jahren ihren Mann verließ. Aber für die heute 45-Jährige war dies der richtige Schritt, um nicht noch weiter in die betrügerischen Geschäfte ihres Mannes hineingezogen zu werden. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Wolfratshausen

Hilfsbedürftig nach Amputation

Als hätte er etwas geahnt. Vor drei Jahren hat Michael O. (Name geändert) nach einer Bandscheiben-Operation seine Wohnung umgebaut, die Türen verbreitert, ein neues Bad hineingerichtet, den Boden gefließt. „Man weiß ja nicht, was alles passiert“, dachte sich O. damals. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Das kleine Glück – absolut unentbehrlich

Wenn das Amtsgericht Erding einem Menschen einen gesetzlichen Betreuer zur Seite stellt, hat das immer gravierende Gründe. mehr ...

SZ – Landkreisaussgabe Herrsching

Geld für eine neue Brille

Mit ihrer Rente kann sich Helga N. weder Nötiges noch Extras leisten. „Sie ist ein fröhlicher Mensch, sehr kommunikativ und dankbar, wenn man ihr behilflich ist. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Eine Reisetasche und ein paar Handtücher

Am Telefon sagen sie ihren Freunden jetzt immer, sie wohnen „in den Feldern“. Das klingt zumindest gut. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Ein Kinderbett fehlt noch

Die Schwangeren- und Familienberatungsstelle Donum Vitae kümmert sich um junge Familien, schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter, führt Konfliktberatungen durch, betreut traumatisierte Frauen, die ihr Kind verloren haben, und steht werdenden Müttern bei, deren Kind womöglich mit einer Behinderung zur Welt kommt. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Dachau

Winterjacken wären prima

Noch ist der Winter nicht mit großer Kälte hereingebrochen. Ein Glück, findet Ayshe L. (Name geändert), „denn Stiefel und warme Winterjacken für die Kinder habe ich noch nicht gekauft“. Solche Ausgaben fallen der 33-Jährigen schwer, denn die alleinerziehende Mutter bezieht Hartz-IV-Leistungen. Den Einstieg in einen Beruf hat die junge Frau nicht geschafft. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Erding

"Es tut gut, dass man nicht alleine ist"

Seit wenigen Tagen ist die 14-jährige Kati aus Erding wieder zuhause bei ihren Eltern und Geschwistern. Im Spätsommer ist bei dem Mädchen Leukämie diagnostiziert worden, fast 13 Wochen lang lag sie in der Kinderkrebsstation in Schwabing. „Sie blüht jetzt auf“, sagt ihre Mutter Karin. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Freising

Hilfe für Familien in Not

Wenn kinderreiche Familien in Not geraten, wenn Eltern nicht mehr wissen, wie sie ihren Kindern ein normales Leben ermöglichen sollen, weil ihr Einkommen nur zum Nötigsten reicht, dann ist der Kinderschutzbund gefragt. Er hilft mit Rat und Tat und leistet im Rahmen seiner Möglichkeiten auch finanzielle Hilfe. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Bad Tölz - Wolfratshausen

Leben mit dem Rechenstift

Seit einem Monat wohnt die Familie M. (alle Namen geändert) in einer neuen Wohnung. Fünf Zimmer für zwei Erwachsene und vier Kinder, das ist zwar immer noch eng, sagt Mutter Elisabeth (31). Aber die jüngste Tochter sei erst ein Jahr alt und könne noch bei ihren Eltern im Bett schlafen. Einem 1,40 Meter breiten Bett mit durchgelegener Matratze. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Tapfere Kämpferin

Es gibt auch Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, obwohl sie nach Jahren des Leidens und Kämpfens den Durchbruch geschafft und ihren Platz im Leben gefunden haben. Auf eine solche kleine Erfolgsgeschichte kann Anna M. zurück blicken. Sie hat zum ersten Mal in ihrem Leben einen richtigen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden und sie konnte, ebenfalls zum ersten Mal, eine eigene Wohnung beziehen und somit auf eigenen Beinen stehen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Kriegstrauma nie bewältigt

Seit 48 Jahren wohnt Katrina S. in einer kleinen Wohnung in Gilching, die dringend eine Renovierung bräuchte. Nur mühsam kann die 87-Jährige sich versorgen, ist ständig auf die Betreuung des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) angewiesen. Sie stammt aus dem Sudentenland, ist dort in einer großen Familie aufgewachsen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Über die erste Hürde

Kinder müssen in die Schule gehen, das ist selbstverständlich, richtig und gut. Kinder müssen lernen. Doch wer kein Deutsch kann, weil er gerade erst mit seiner Familie aus dem Ausland zugezogen ist, der steht vor einem Riesenproblem. Wie soll er im Unterricht mitkommen, wenn er die Unterrichtssprache nicht beherrscht? Wie soll er lernen, ohne Deutsch zu können? mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Armut im Alter

Ihre Locken hat Anna M. sorgfältig frisiert, über dem Mantel trägt sie ein hübsches Tuch. Würde die 73-Jährige jetzt von einer geplanten Kreuzfahrt im Mittelmeer erzählen, man würde es sofort glauben. Doch weit gefehlt. Nach einem arbeitsreichen Leben bleiben ihr, die zwei Kinder groß gezogen hat, gemeinsam mit ihrem Mann Josef gerade soviel Rente, dass ein Anspruch auf Sozialleistungen nicht besteht. mehr ...

SZ – Landkreis Ebersberg

Von einer Sekunde zur anderen

Ganz vorsichtig beugt Clara sich zu ihrer Mutter herab. Die 14-Jährige umarmt sie so achtsam, als sei sie eine zerbrechliche Porzellanpuppe. Ein Sinnbild für die Fragilität des Verhältnisses, aber auch für ein zartes, behutsames Annähern. Johanna D. (Namen geändert) sitzt im Rollstuhl. Die Haare mit bunten Flechtzöpfen durchwirkt und mit einem farbenfrohen Tuch gebändigt, erinnert sie optisch ein klein wenig an Komikerin Gaby Köster. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Angst frisst kleine Seelen auf

„Manchmal rechne ich in Wurstscheiben.“ So beschreibt Corinna D. (alle Namen geändert) ihren täglichen Kampf. Nicht ums Überleben, nein. Aber darum, ihren drei Kindern eine gescheite Brotzeit mit in die Schule zu geben, obwohl das Geld hinten und vorne nicht reicht. Da müsse die Wurst eben genau abgezählt werden, damit für die beiden acht und neun Jahre alten Buben und die zwölfjährige Tochter auch am nächsten Tag noch ein Pausenbrot drin ist, das satt und stark macht. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Keine Wohnung, keine Ausbildungsstelle

Wilhelm T. (Name von der Redaktion geändert) ist ein netter, höflicher, zuvorkommender junger Mann. Damit er sein Leben selbst in geordnete Bahnen lenken kann, fehlen ihm zwei zentrale Dinge: eine Ausbildungsstelle und ein eigenes Dach über dem Kopf. Wilhelm lebt bereits seit eineinhalb Jahren in einem Zweibettzimmer einer Obdachlosenunterkunft. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Endlich eine Wohnung

Viel hätte nicht gefehlt, und Lauritia P. (Name geändert) wäre mit ihrer vierjährigen Tochter in einer Notunterkunft für Obdachlose gelandet. „Plötzlich
stand ich mit dem Kind, aber ohne Wohnung da“, erzählt die junge Frau in
sachlichem Ton. mehr ...

SZ vom 07.01.12

"Wo Verzweiflung war, ist nun Freude"

Trotz Euro-Krise sind die Leser der Süddeutschen Zeitung bereit, auch in diesen Zeiten Menschen in Not aus München und der Region großzügig zu helfen. Fast 4,5 Millionen Euro haben sie in den vergangenen Wochen für die 63. Hilfsaktion des „Adventskalenders für guteWerke“ gespendet. mehr ...

SZ vom 27.12.11

Bindung statt Freizeit

Seine Mutter hat Hassan A. zuletzt vor zehn Jahren gesehen, als sie den damals Elfjährigen aus Afghanistan nach Iran schickte. Im Jahr 2005 fand Hassans Flucht ohne Eltern in München ein Ende, doch für den damals 16-Jährigen war es kein leichter Anfang: Zweieinhalb Monate verbrachte er in der sogenannten Erstaufnahmeeinrichtung. mehr ...

SZ vom 24.12.11

"Ich war vom ersten Moment an stolz auf dich"

Unten, auf der Schillerstraße, stockt der Verkehr, ein Hupkonzert gellt durch die enge Passage mit den Rotlichtbars und Spielhallen. Und oben, im zweiten Stock des schmucklosen Gebäudes, sitzen Michael Stenger und Lina Homain einem Klassenzimmer und reden über die Angst, die der jungen Frau manchmal die Luft nimmt. Es sind zwei Welten: die Hektik der Hauptbahnhofgegend auf der einen Seite, und auf der anderen etwas Ernstes, Schweres, das in der Schule mit dem schönen Namen „Schlau“ ganz plötzlich die Oberhand gewinnen kann. mehr ...

SZ vom 24.12.11

Ankommen

Das Porträt von Nelson Mandela an der Wand ist nur zur Hälfte fertig. Die Umrisse des Kopfes sind da, der lachende Mund, die schmalen Augen, aber Farbe ist nur wenig aufgetragen, ganz so, als habe der Maler hastig den Pinsel weglegen müssen. Im Fall von Stephen Camara (Name geändert) war es keine Eile. mehr ...

SZ vom 22.12.11

"Ein einziger Kampf"

Marco sitzt am Wohnzimmertisch und kritzelt in einem Malbuch herum. Blass ist er und sehr schmal, man kann kaum glauben, dass er schon in die erste Klasse geht. Dann hustet Marco, es klingt rau, sein ganzer Körper bebt. Sabine Herrmann (alle Namen geändert) blickt besorgt auf ihren sechsjährigen Sohn. mehr ...

SZ vom 20.12.11

Ein schwieriges Jahr

An der Tür zum Bad hängt noch das Poster von Michael Jackson, und auch in der Vitrine im Wohnzimmer stehen Postkarten und kleine Figuren des Popstars. „Jana war so ein großer Fan von ihm“, sagt Anna Bahr. „Ich habe es noch nicht übers Herz gebracht, diese Sachen abzuhängen.“ Auf der Lehne des Wohnzimmersofas steht ein Foto von Jana, der Enkelin von Anna Bahr (alle Namen geändert). mehr ...

SZ vom 17.12.11

Familien in Not

Wenn Mutter oder Vater schwer krank sind, gerät oft die ganze Familie in Not. Es fehlt das Geld oft für Dinge, die in anderen Familien selbstverständlich sind: ein Bett, damit das Kind nicht auf der Matratze am Boden schlafen muss. Ein neuer Herd, weil am alten nur noch eine Platte funktioniert. mehr ...

SZ vom 17.12.11

Das doppelte Leiden der Mütter

In der Wohnzimmerecke hat Sami Adil einen bunt geschmückten Weihnachtsbaum aufgestellt. Auf dem Tisch steht ein großer Teller mit Keksen für den Besuch bereit. „Dattelgebäck“, erklärt Sami Adil. Der 48-Jährige hat sie selbst gebacken. Alles scheint in bester Ordnung, zumindest auf den ersten Blick: Die Wohnung ist hell, die Wände sind hübsch gestrichen, und vom Balkon aus kann man Sami Adils jüngsten Sohn, den siebenjährigen Basil, im Hof spielen sehen. mehr ...

SZ vom 15.12.11

„Mein Leben – ein Albtraum“

Das ist jetzt ganz sicher einer dieser raren glücklichen Momente in seinem Leben. Francesco F. (Name geändert) steht in seiner Mini-Küche und führt sein Objekt „Botschaft des Friedens“ vor. mehr ...

SZ vom 14.12.11

Ein fremder Mann, der alles zerstört

Einen Monat war Tara in der Klinik, eine Frühgeburt. „42 Zentimeter, 1744 Gramm“. Ihre Mutter kann sich noch genau erinnern. mehr ...

SZ vom 12.12.11

Neustart mit Hindernissen

In ihrer Wohnung ist es ordentlich. So, als müsste Nasdar B. die Unordnung noch immer bekämpfen, die es in ihrem Leben lange gegeben hat. Zwei Männer hat sie heiraten müssen. Beide Männer haben ihr das Leben schwer gemacht. Dabei hätte es einen Mann gegeben, den die Irakerin wirklich geliebt hat. mehr ...

SZ vom 10.12.11

Die Kümmerer

Nach dem Gespräch tischt Zareef B. auf: Oliven und Gurken, Okra in Tomatensoße, Reis und Hühnchen, ein Teller voller Minze und natürlich Tanur, das Fladenbrot, das sie zu Hause in Irak im Erdofen backen. Hier, in München, hat Frau B. einen speziellen Topf fürs Backen; das geht auch, sagt sie, nur schade halt, dass die Kinder den echten Geschmack des Brotes nicht kennenlernen. mehr ...

SZ vom 09.12.11

Krieg, Scheidung, Krankheit

Fast ein Jahr lang hat Slavica D. den Berechtigungsschein für die Kirchheimer Tafel ungenutzt in der Tasche herumgetragen. Das Schamgefühl, nicht mehr für sich selbst sorgen zu können, hielt sie davon ab, Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Ich kam mir vor wie ein Bettler, wie der letzte Mensch“, erzählt sie. Inzwischen nimmt sie das Angebot jedoch gerne an. mehr ...

SZ vom 08.12.11

Leben mit Schmerzen

„Leider kann man abgenutzte Wirbel nicht austauschen wie etwa ein Hüftgelenk bei Arthrose“, sagt Olaf M. (Name geändert). Seit seinem 20. Lebensjahr hat der 56-Jährige Rückenprobleme. Wegen seiner Bandscheiben musste Olaf M. den ursprünglich erlernten Beruf des Drehers aufgeben und zum Chemielaboranten umschulen. mehr ...

SZ vom 06.12.11

Es hat nie gereicht

„Wir sind immer wieder froh, wenn wir die Miete bezahlen können“, sagt Brigitte M., 70, die eine kleine Rente bezieht. Ihr Mann, 77, ist auch nach seinem Herzinfarkt immer noch freiberuflich als Ingenieur tätig. „Er muss weiterarbeiten, sonst müssen wir zum Sozialamt gehen. mehr ...

SZ vom 05.12.11

Hoffen auf ein neues Sofa

Im Tante-Emma-Laden ihrer Eltern hat Margaret R. (Name geändert) schon mitgearbeitet, als sie noch ein Kind war. Unterbrochen hat sie ihre Arbeit nur, als sie geheiratet hat und ein Kind bekam. Doch schon bald stand sie wieder in dem kleinen Lebensmittelladen, der die Familie ernährte, es jedoch nicht zuließ, Geld fürs Alter zu sparen. mehr ...

SZ vom 03.12.11

Teures Leben

Ältere Menschen, die wegen Arbeitslosigkeit oder einer geringen Rente längere Zeit mit sehr wenig Geld auskommen müssen, können es sich ohne Hilfen oft nicht leisten, abgetragene Kleidung, abgenutzte Wohnungseinrichtung wie etwa ein altes Sofa oder ein Bett und defekte Haushaltsgeräte zu ersetzen oder die Wohnung endlich mal wieder neu streichen zu lassen. mehr ...

SZ vom 03.12.11

"Ich steh' schon wieder auf"

Es ist ein guter Tag für Irmtraud H., „auch wenn ich seit sechs Uhr am Rennen bin“. Denn damit die 71-Jährige ihren Arzttermin wahrnehmen kann, muss alles klappen wie am Schnürchen. Der Pflegedienst, der ihr bei der Betreuung ihres schwer kranken Lebensgefährten Wolfgang Z. hilft, war schon da, inzwischen ist eine Hospizhelferin von „Dasein“ gekommen, damit der 61-Jährige, der an den Folgen eines Schlaganfalls und unter Blasenkrebs leidet, nicht alleine bleiben muss. mehr ...

SZ vom 01.12.11

Sie müssen so stark sein

Die Mutter sagte, da war sie schon sehr krank: Ich würde so gerne erleben, wie die Kinder groß werden. Sie hat es nicht mehr geschafft, sie ist vor einem Jahr gestorben. Die Diagnose Krebs kam, als ihr Sohn fünf und ihre Tochter sechs Jahre alt waren. mehr ...

SZ vom 29.11.11

Vier Kinder, fern der Eltern

Die vier Kinder leben mit ihren Großeltern in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung – doch Platzmangel ist nicht das größte Problem der Familie Kovac (alle Namen geändert). Viel schwerer wiegt, dass die Eltern der Geschwister nicht bei ihren Kindern sind. Der Vater hält sich in Serbien auf, die Mutter in Wien, beide sind drogenabhängig. mehr ...

SZ vom 26.11.11

Geld für Kleidung

Geld kann keinen menschlichen Schmerz lindern, es kann keine Mutter zurückbringen. Aber es kann helfen, den Alltag etwas zu erleichtern, das Weiterleben erträglicher zu machen. mehr ...

SZ vom 26.11.11

Zeit der Dunkelheit

Die beiden Fotos fallen sofort auf. Sie hängen über dem Fernseher und sind der einzige Farbtupfer im Wohnzimmer. Auf dem rechten das Porträt einer lächelnden Frau. Links ist sie am Strand zu sehen. Hinter ihr das Meer, Wellen, man kann fast das Rauschen hören. mehr ...

Der Rückblick: SZ vom 19.11.11

"Es waren wunderbare Stunden"

Tausenden bedürftigen Menschen in München und der Region haben die SZ-Leser bei der 62. Aktion des „Adventskalenders für gute Werke der Süddeutschen Zeitung“ geholfen. Bevor nächste Woche die 63. Spendenaktion startet, hat sich die SZ bei vier Spendenempfängern erkundigt, wie es ihnen heute geht. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Geschlagen und gedemütigt

Die Gewalt und die Demütigungen durch den Mann, die die zehnjährige Ehe der Germeringerin Margarete S. (Name von der Redaktion geändert) prägten, hat die 59-Jährige selbst Jahre nach der Trennung noch nicht überwunden. Die Frau ist psychisch und körperlich angeschlagen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Zuschuss für gute Arzneien

Die 75-jährige Rentnerin braucht dringend neue Medikamente. Sie leidet unter einer multiplen Nervenerkrankung und hat starke Schmerzen. Die Arzneien, die von ihrer Krankenkasse bezahlt werden, verträgt sie nicht. Wenn sie die Mittel nimmt, bekommt sie zusätzlich Magenprobleme. Daher kauft sie sich die von ihr gewünschte Medizin selbst. Sie muss sie sich jedoch buchstäblich vom Mund absparen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Therapie zu Pferd

Die emotionale Nähe, die von einem Tier ausgeht, aber auch die Anerkennung, die ein Tier dem Menschen liefern kann, wirken bei manchen körperlichen, aber auch seelischen Erkrankungen Wunder. Auch Almut Anders (Name von der Redaktion geändert), eine Mittdreißigerin mit geistiger Behinderung und autistischen Zügen, taut regelrecht auf, wenn sie Kontakt zu Tieren hat. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Schmerzen und Armut im Alter

Für Maria Mahler (Name geändert) gibt es keinen Tag ohne Schmerzen. Seit sie an einer Nervenerkrankung leidet, verursachen Entzündungsherde an verschiedenen Stellen ihres Körpers Schmerzen und beeinflussen sogar den Gleichgewichtssinn und Bewegungen der Hand. Maria Mahler kann sich nicht mehr so bewegen wie früher, selbst kleinere Hausarbeiten bereiten ihr Mühe oder sind gar nicht mehr möglich. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Krank und mittellos

Nach Weihnachten nehmen sich die Menschen Zeit für die Familie. Sie gehen spazieren, trinken Tee oder spielen mal wieder miteinander Karten. Doch wer das Zusammensein genießen möchte, muss über ein Mindestmaß an Behaglichkeit und über ein bisschen Geld verfügen können. Wer nichts hat, der leidet in dieser ruhigen Zeit besonders schwer darunter, dass er es sich und seinen Lieben nicht ein wenig gemütlich machen kann. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Die Pein im Bein

Karlsfeld – „Was ich mitgemacht habe, möchte ich anderen ersparen“, sagt Annemi Hiebsch. Immer wieder hatte die Karlsfelderin verschiedene Ärzte aufgesucht, weil ihr nachts die zuckenden, schmerzenden Beine den Schlaf raubten. Eine korrekte Diagnose und wirksame Therapie hat sie aber lange nicht erhalten. Inzwischen weiß Annemi Hiebsch, dass sie unter dem Restless-Legs Syndrom (RLS) leidet. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Not hat viele Gesichter

Die Not hat viele Gesichter. Hier ist es eine kinderreiche Familie, die ihre Miete nicht mehr zahlen kann, da eine Frau, die große psychische Probleme hat, oder ein Familienvater, der seinen Arbeitsplatz verlor. Der Adventskalender für gute Werke, das Spendenhilfswerk der Süddeutschen Zeitung, möchte diesen Menschen ein wenig helfen, damit sie neuen Lebensmut gewinnen. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Ebersberg

Angekommen

Markt Schwaben – Fast ein Jahr lang ist Royas Mutter jeden Tag vor der Schule gestanden. Den ganzen Vormittag. „Ich habe geschaut, dass keiner meine Tochter mitnimmt.“ Es war noch nicht lange her, dass die Familie aus Afghanistan geflohen war, damals vor mehr als zehn Jahren. Zu frisch war der Schrecken, den das Taliban-Regime im eigenen Volk verbreitet hatte. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Arm trotz Vollzeitstelle

Für die Diakonie in Fürstenfeldbruck ist die aus Angola stammende Familie Osono (Namen von der Redaktion geändert) ein Musterbeispiel für eine neue, rapide zunehmende Form von Armut. Obwohl der Mann in Vollzeit arbeitet und seine Frau stundenweise etwas mitverdient, obwohl das Ehepaar kostenlose Lebensmittel von einer Tafel bezieht und zusätzlich auch noch Arbeitslosengeld II erhält, reicht das Einkommen nicht aus. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Starnberg

Ein neuer Akku fürs Therapierad

Gisela V. ist krank, einsam und alleine. Seit mehr als 30 Jahren leidet sie an schwerem Rheuma, später kam eine Krebserkrankung hinzu. Das hinterlässt Spuren, finanziell, aber auch im Privatleben. Denn Freunde und Bekannte wollen sich nicht immer nur über Krankheit unterhalten. Manchmal hat sie so große Schmerzen, dass sie sich nicht mehr bewegen kann. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Alt, krank und ohne Hilfe

Gerade im Alter geraten viele Menschen in Not. Oft ist ihre Rente sehr gering und weil sie schon früher wenig verdient haben, konnten sie auch keine großen Ersparnisse anlegen. Kommen dann auch Krankheiten hinzu, wie sie sich im Alter zwangsweise einstellen, sehen sie oft keinen Ausweg mehr. Hilfsorganisationen kümmern sich um diese Menschen, aber sie sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Kampf gegen multiple Sklerose

„MS hat tausend Gesichter“, sagt Inge Hirth. Die 48-jährige Karlsfelderin weiß das nur zu genau, denn seit beinahe 30 Jahren lebt sie selbst mit der Diagnose „Multiple Sklerose“. Fast genauso lange engagiert sich Hirth auch in der MS-Selbsthilfegruppe für den Landkreis, die Betroffenen und deren Angehörigen Information, Austausch und in Notfällen auch finanzielle Unterstützung anbietet. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Wolfratshausen

Allein mit den Schmerzen

Für viele ist die Weihnachtszeit eine Zeit der Freude. Für Margit K. (Name geändert) ist sie ein Horror. Es kommen Nachzahlungen, Beiträge werden fällig, und ihre Gesundheit verschlechtert sich. „An Weihnachten ist es am schlimmsten. Da bin ich jedes Jahr am Verzweifeln“, sagt die 50-Jährige, die seit zehn Jahren von Hartz IV lebt. Sie ist zu 60 Prozent behindert, klagt über Knie- und Hüftprobleme, erst vergangenes Jahr diagnostizierte man bei ihr Rheuma. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Den Lebensmut wiederfinden

Es ist wie so häufig, wenn Frauen mit Migrationshintergrund plötzlich den Mann verlieren, der aus Tradition alles für sie geregelt hat. Ihnen fehlen die ganz alltäglichen Fähigkeiten, mit denen sie für sich und eventuell die Kinder sorgen können. Nadire M., 40 Jahre und Mutter von zwei Töchtern im Alter von neun und elf Jahren, ist so eine Frau ohne Lebenspraxis. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Viele behinderte Menschen sind von Armut bedroht

Erst seit gut einem Jahr gibt es bei der Caritas Erding die Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung, aber der Unstützungsbedarf ist enorm: Monatlich melden sich durchschnittlich sieben Menschen, die Hilfe brauchen, das sagt Tanja Sachs, die Ansprechpartnerin in der Kontaktstelle ist. „Es ist unheimlich schwierig für die Menschen, an Gelder zu kommen.“ Schon alleine die Anträge für die Pflegeversicherung zu stellen, sei so kompliziert, dass viele Menschen ihre Unterstützung benötigten. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Daheim leben bis zum letzten Tag

Auch wenn Tod und Sterben für viele Menschen verdrängte Tabuthemen sind, so wissen die meisten eines doch genau: Nicht in einer anonymen Klinik, sondern in der vertrauten häuslichen Umgebung soll ihr Leben einmal zu Ende gehen. Die Betreuung eines Todkranken bedeutet für Familie und Angehörige jedoch eine enorme Belastung. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Letzte Ängste, letzte Wünsche, letztes Glück

Es war Max’ größter Wunsch, noch einmal den Wald zu sehen vor seinem Tod. Das Rascheln von Laub unter den Füßen zu spüren, das Knacken der Äste. Ein bösartiger Tumor im Halsbereich hatte den 69-Jährigen zu diesem Zeitpunkt schon so geschwächt, dass er nicht mehr gehen konnte und starke Schmerzmittel brauchte. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Problemberg langsam abbauen

45 Familien aus Freising und dem Landkreis betreut die „Ambulante Hilfe“ momentan. „Wir könnten uns aber noch um wesentlich mehr kümmern“, sagt Sozialpädagogin Claudia Kronfellner, die Leiterin der Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising. Die Nachfrage von Familien nach einer Betreuung sei in den letzten Jahren enorm gestiegen; inzwischen gebe es bereits eine Warteliste. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe

Wegweiser im Pflegedschungel

Die Leidensgeschichte von Markus P. (Name von der Redaktion geändert) ist für Außenstehende eigentlich kaum zu fassen: als Baby mit offenem Rücken, offenem Bauch und schweren Missbildungen an den Beinen zur Welt gekommen, über 100 Operationen in rund drei Jahrzehnten. Mehrmals schwebte er schon zwischen Leben und Tod. Seit rund zehn Jahren lebt er mit einem künstlichen Darmausgang. Doch von seinem schweren Schicksal hat sich der 32-Jährige nicht unterkriegen lassen. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Erding

Raus ins Freie

„Warum sind denn hier so viele Bäume?“ Die Frage eines ihrer Hortkinder verdutzte Christina Stumpf im ersten Moment, dann aber „hat mich das auch richtig erschreckt“. Es war ihr schon klar, dass viele ihrer Kinder, die sie und ihre Kolleginnen im Hort der Caritas-Kinderburg in Klettham betreuen, kaum Bezug zur Natur haben. Aber dass ein Grundschulkind nicht weiß, was ein Wald ist, weil es offensichtlich noch nie bewusst in einem Wald war, hatte Christina Stumpf dennoch nicht erwartet. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Ohne Auto im Abseits

Ohne Schul- und Berufsausbildung können junge Leute auch im Landkreis Freising nur schwer einen Arbeitsplatz finden. Erschwerend kommt oft die fehlende Mobilität hinzu. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Schlag auf Schlag

Einer sechsköpfigen Familie wurden Zuschüsse des Staates gestrichen – ihr finanzieller Spielraum ist gleich Null. „Das ist mein persönlicher Albtraum“, stöhnt Katharina N.(Name geändert), als sie sämtliche Schicksalsschläge der letzten Wochen aufgezählt hat. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Bad Tölz-Wolfratshausen

Balkonsturz mit späten Folgen

Manchmal überkommen Wolfgang F. (Name geändert) die Gefühle. Dann weint er minutenlang, scheinbar grundlos. Existenzangst, das sei wohl der Grund, meint er. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Auf teurer Herbergssuche

Im Bruchteil einer Sekunde ist das Leben von Familie S. vollkommen aus den Fugen geraten. Schmerzlich erinnert sich Albert S. an den Moment, als der Beamte auf der Polizeistation ihm ein Tütchen vorlegte, darin eine Silberkette seiner Frau. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Witwe steht vor Neubeginn

Jasmina Nawaz (Name geändert) ist 40 und Witwe, sie hat fünf Kinder und steht vor einem Neuanfang. Doch der Weg, den sie gehen möchte, sieht schwierig aus. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Angst vor der Zwangsräumung

Weil ihr Mann sie wiederholt schlug und zudem auch noch den Kontakt zu anderen Frauen suchte, hat sich Therese K. (Name von der Redaktion geändert) von ihrem Mann getrennt. Seit dieser Zeit leidet die nun alleinerziehende Mutter von zwei Kindern an einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer Depression. Sie ist deshalb bis zum Jahresende krank geschrieben und kämpft um Unterhaltszahlungen von ihrem Ehemann. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Ebersberg

Krank vor Kummer und Schmerz

Die Einsamkeit, die Magdalena M. (Name geändert) im Süden Rosenheims verspürt, ist grenzenlos. Hier, vor der malerischen Alpenkulisse, wo sich ein idyllisches Dorf samt gepflegter Bauernhäuser und bunter Geranientöpfe aneinander reiht und der Himmel noch ein bisschen weiß-blauer strahlt denn im restlichen Bayern. Doch die beschaulichen Fassaden und dieMenschen, die dahinter wohnen, strafen Magdalena M. – die Zugezogene – mit Schweigen. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Fürstenfeldbruck

Unerschwingliche Kindergartengebühren

In Berlin wird heftig über die „Herdprämie“ diskutiert, in München über ein kostenloses Kindergartenjahr. Für die Familie Becker (alle Namen geändert) aus Puchheim sind das akademische Diskussionen. Ihre dreijährige Tochter Clara besucht seit diesem Jahr einen örtlichen Kindergarten. Um sich dies aber leisten zu können, muss an anderer Stelle gespart werden. Auf künftige politische Weichenstellungen jedenfalls kann die Familie nicht warten. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Starnberg

Eine letzte Freude für Todkranke

Schwerstkranke Menschen in ihren letzten Wochen zu begleiten, das hat sich der ambulante Hospizdienst (AHD) Gauting zur Aufgabe gemacht. Oft sind es junge Menschen, die im Sterben liegen. Meist jedoch sitzen die Hospizhelfer am Bett von sehr alten Menschen, die niemanden mehr haben, der sich um sie kümmern und ihnen einen letzten Wunsch erfüllen könnte. mehr ...

SZ - Landkreisausgabe Wolfratshausen

Ein Berg von Lügen und Schulden

Alexander S. (alle Namen geändert) wollte eine glückliche Familie, seinen vier Kinder ein guter Vater und seiner Frau Stephanie ein guter Ehemann sein. Er hielt zu ihr, als sie, wie er sagt, „immer wieder Scheiße gebaut hat“. Er dachte, sie würde damit aufhören. Dieser Wunsch erfüllte sich allerdings nicht. Heute ist Alexander S. mit 60.000 Euro verschuldet, musste Privatinsolvenz anmelden und zieht seine vier Kinder alleine auf. Die Scheidung läuft. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Wolfratshausen

Viele Schmerzen und kaum Geld

Claudia S. (Name geändert) ist eine Kämpferin. Sie kämpfte darum, von ihrem Vater anerkannt zu werden, der keine Tochter wollte. Sie kämpfte sich ins Leben zurück, als im Alter von 19 Jahren in einem Monat ihre Tochter, ihre Mutter und ihre Oma starben. Sie arbeitete jede Mark ab, als sie nach der Scheidung von ihrem Mann vor einem Schuldenberg in Höhe von 30.000 Euro stand. Nun kämpft sie den schwersten Kampf ihres Lebens: den gegen ihren Körper. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Raus aus der Gewaltspirale

Schikaniert, misshandelt, geschlagen: Wer im Frauenhaus Zuflucht sucht, hat oft einen langen Leidensweg hinter sich. Hier wird den Frauen geholfen, hier schöpfen sie neuen Mut, hier versuchen sie, ein neues Leben zu beginnen. Doch oft dauert es, bis sie Arbeit finden, eine eigene Wohnung mieten und einrichten und auf eigenen Füßen stehen können. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Ebersberg

Die Kraft eines Herzens

Sie wachte bereits mit einem unguten Gefühl auf und verließ das Bett mit einer Ahnung, die sie selbst heute kaum beschreiben kann. „Ich wusste, dass etwas nicht stimmt“, dachte Susanne M. (alle Namen geändert) an jenem schicksalhaften Morgen vor fünf Jahren. „Aber ich konnte auch damals nicht sagen, was mich so sehr beschäftigt hat.“ mehr ...

SZ – Münchenteil

Marjan kommt langsam an

Ein Foto seines Vaters besitzt er nicht, nur eine Zeichnung. Marjan S. (Name geändert) blickt auf sein schwarz glänzendes Handy. Das Display zeigt einen breiten Bilderrahmen, seine Oberfläche ist mit barocken Ornamenten verziert. Darin liegt das Porträt eines Mannes, etwa 30 Jahre alt, mit dunklen Haaren und gestutztem Bart. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Dachau

Leiden unter dem Fehler der Mutter

Bis vor zehn Jahren war das Leben von Maria V. in Ordnung. In einer Bäckerei war sie als Verkäuferin angestellt, ihr Mann hat in einer Spedition gearbeitet, die fünf Kinder waren noch klein, der jüngste Sohn gerade ein Jahr alt, doch eine Bekannte hatte die Betreuung übernommen. Wohlhabend war Familie V. nie. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Freising

Unverschuldet in Not

Menschen geraten aus den unterschiedlichsten Gründen in Not, wissen plötzlich nicht mehr, wie sie ihre Kinder ernähren, wie sie ihr Leben meistern sollen und sind verzweifelt. Oft sind es Krankheiten, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Trennung vom Partner, die sie in Situationen führen, die schier ausweglos sind. mehr ...

SZ – Landkreis Starnberg

Leben ohne Spielraum

Amina K. kam als Au-pair- Mädchen nach München. In ihrer Heimatstadt in Schwarzafrika hatte sie bereits am Goethe-Institut einen Deutschkurs absolviert und wollte die Sprache nun richtig lernen. Doch es kam alles anders. Heute lebt die 25-Jährige mit ihrem einjährigen Sohn in einer Mutter-Kind-Einrichtung im Landkreis. mehr ...

SZ – Landkreisausgabe Bad Tölz

Witwenrente knapp bemessen

Leicht ist es der Rumäniendeutschen Doris M. (Name von der Redaktion geändert) nicht gefallen, ihre Heimat Siebenbürgen zu verlassen. Doch ihr Mann wollte unbedingt mit ihr den beiden gemeinsamen Söhnen nach Deutschland folgen. mehr ...


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